SWN6: Tal der Schönebecker Aue
Datum der Tour: 10. Januar 2026
Start- & Zielpunkt: Waldgaststätte Brunnenhof
Aufstieg: 60 m
Abstieg: 60 m
Dauer: 1:58 Std.
Länge: 8.12 km
Stempelstellen: SWN4
Als ich mir im Vorfeld alle sechs Touren der Schwaneweder Wandernadel angeschaut habe, dachte ich mir, dass es doch schön wäre, diese in so vielen Jahreszeiten wie möglich abzuwandern. Besonders tolle Touren kann man dann auch anschließend zu einer anderen Jahreszeit noch einmal wandern und man erlebt eine ganz andere Landschaft.
Das Tief „Elli“ hat dafür gesorgt, dass hier eine Menge Schnee liegt, und diese Gelegenheit wollte ich auch sofort ausnutzen. Mehr Schnee geht in unseren Breitengraden fast nicht. Ich bin gespannt, was wir Unterwegs alles sehen werden.
Wanderbuddy Ramona hat sofort zugesagt und wir fuhren gegen Mittag zum Startplatz der Wanderung. Allein der Weg dorthin mit dem Auto war schon eine kleine Herausforderung. Wir waren froh, dass es nicht allzu weit weg von zu Hause war. Aber wir sind angekommen und freuten uns auf die Wanderung mit dem Namen „Tal der Schönebecker Aue“.
Nach ein Paar Minuten waren wir, durch ein paar Seitenstraßen geführt, auch etwas außerhalb der Zivilisation und wunderten uns, dass es doch bereits sehr viele Spuren im Schnee gab. Große Teile der Wege waren wohl auch bei den hiesigen Hundebesitzern als tolle Gassirunden bekannt. Anders als bei den anderen Touren, begegneten wir auch recht vielen Spaziergängern. Alle wollten wohl noch einmal dieses tolle „Winter-Wonderland“ genießen.
Durch die Schneeverwehungen waren teilweise die kleinen Bachläufe neben den Wegen gar nicht mehr zu erkennen. Also sollten wir den Weg nicht verlassen. Soweit die Theorie! Mitten auf dem Weg waren irgendwann sehr tiefe Pfützen und ich wollte drumherum gehen. Das war ein Fehler. Mit meiner bereits berüchtigten Treffsicherheit fand ich natürlich den Bachlauf und hatte sofort nasse Füße und Schuhe. Wer mich kennt, der weiß, dass mich so etwas nicht aufhält. Wenn schon nicht im Harz, warum dann hier?
Immer wieder hielten wir an und genossen die tolle Landschaft (oder mussten anderen Fußgängern ausweichen), und an jeder Ecke lauerten tolle Fotomotive. Zwischendurch musste ich noch einmal nachschauen, wo sich der Stempelkasten befindet, aber das stellte auch kein Problem dar. Er war direkt beim parkenden Auto. Warum habe ich den vorhin übersehen?
Leider war es eine relativ kurze Wanderung und wir kamen viel zu schnell wieder am Auto an. Im Brunnenhof wollten wir noch einen Kaffee inkl. Kuchen zu uns nehmen. Kuchen war keiner mehr da, und wir entschieden uns für einen heißen Kakao. Enttäuschenderweise war der nur leicht warm, sehr klein und extrem teuer. Etwas mehr Schokoladengeschmack hätte dem Kakao auch gutgetan. Ich denke, hier waren wir das letzte Mal. Sehr schade.
Bedauerlicherweise war dies auch die letzte Wanderung für die Schwaneweder Wandernadel. Es waren sechs abwechslungsreiche Wanderungen in tollen Ecken der Gemeinde. Ich bin in Schwanewede aufgewachsen und die Touren haben mich in tolle und mir zum Teil unbekannte Gegenden geführt. Diese sechs Touren kann ich nur jedem ans Herz legen.
Ein paar Ortschaften fehlen noch und ich habe die Hoffnung, dass irgendwann noch ein paar weitere Touren dazukommen werden. Es wäre schade, wenn dieses Projekt „sterben“ würde. Schließlich fehlen noch die Nadeln in Silber und Gold. Dann werde ich in den nächsten Tagen mal meine „Schwaneweder Wandernadel in Bronze“ im Rathaus von Schwanewede abholen.
Für die Wanderung von 8,12 km waren wir 1 Stunde und 58 Minuten unterwegs.


















































