Rundwanderung – Worpswede „Breites Wasser“
Datum der Tour: 14. März 2026
Start- & Zielpunkt: Parkplatz Neu Helgoland
Aufstieg: 20 m
Abstieg: 20 m
Dauer: 3:32 Std.
Länge: 19.7 km
„Wer rastet, der rostet“. In nächster Zeit stehen diverse Märsche (E.M.T.I 30 km in Goslar, Megamarsch 50km an der Ostsee, usw.) an. Ramona und ich wollten das ungenutzte Wochenende nutzen, um bei uns in der „Heimat“ eine gemütliche 16-km-Wanderung zu machen. Als Vorbereitung gar nicht so übel, dachten wir.
Auf der Webseite vom Kulturland Teufelsmoor habe ich mir vor einiger Zeit schon einmal eine tolle Wanderung für den Organspendelauf von lauf-weiter.de herausgesucht. Es ist die Rundwanderung „Breites Wasser“ mit einer Länge von 16 Kilometern geworden.
Pünktlich um 8 Uhr holte ich Ramona ab und wir fuhren noch zum Bäcker meines Vertrauens in der Nachbarschaft, um den Kaffee und die Brötchen für das obligatorische „Kofferaumklappen-Frühstück“ zu holen. Die Fahrt zum Start-Parkplatz dauerte nur knapp 30 Minuten. Das Wetter war echt ungemütlich. 3 Grad und gegen Mittag sollte es auch noch regnen.
Wir frühstückten noch in aller Ruhe und dann gingen wir los. Gleich am Anfang ging es zum Aussichtsturm Neu Helgoland. Der Blick von dort oben auf die Hammeniederung war Wahnsinn. Diese Weitsicht! Man konnte nur erahnen, was uns heute auf der Wanderung erwarten würde.
Auf der Wanderung begleiteten uns gut ausgebaute Kieswege und es gab an sehr vielen Ecken eine Möglichkeit, sich auszuruhen. An Sitzbänken und Tischen mangelte es auf der ganzen Tour nicht.
Rechts und links neben den Wegen war fast die ganze Zeit Wasser oder Moor und wir haben diverse verschiedene Vogelarten bewundern können. Weit in der Ferne haben wir sogar einen Adler gesehen. Leider war auf dem stark herangezoomten Foto nicht zu erkennen, was es für ein Adler gewesen ist. Schwäne, Enten, Kraniche, Gänse und noch vieles mehr waren unsere Begleiter auf der Wanderung. Es gab viel zu sehen und wir genossen – ohne viel zu reden – die wundervolle Natur.
Ab und zu begegnete uns ein Jogger, oder ein Spaziergänger. Das war aber extrem selten und wir waren nahezu die gesamte Zeit für uns alleine. Wir und die Natur.
An der Himmelstreppe Teufelsmoor, dem zweiten Aussichtsturm, war die Weitsicht noch atemberaubender. Und diese Stille! Man hörte nur die Natur. Wahnsinn. Wir nahmen uns die Zeit für ein paar Fotos und genossen die Aussicht. Nach 10 Minuten ging es weiter. Aber bedauerlicherweise nicht auf dem geplanten Weg. Der war unpassierbar und total überschwemmt. Was nun?
Ein kurzer Blick auf die Karte zeigte uns einen Ausweg. Der führte uns aber mitten durch die Ruhezone und bescherte uns ca. 4 Kilometer mehr. Egal, hier ist es so schön. Wir hatten auch etwas Glück, denn noch genau heute war der Weg für die Wanderer begehbar. Für den nächsten Tag war dort wegen der Kernbrutzeit eine komplette Sperrung ausgeschildert. Die Schranken waren schon aufgebaut. Puh!
In der Ruhezone waren noch einmal mehr Vögel. Was für ein Erlebnis. Die Natur hier ist wunderschön.
Wir freuten uns schon auf die Einkehr bei der Melchers Hütte. Eine kleine Pause auf einer Bank direkt am Wasser mit einem warmen Getränk würde uns bestimmt guttun. Dort angekommen, setzten wir unser Vorhaben auch gleich in die Tat um. Ein warmer Kakao und zur Belohnung noch Hanuta. Was will man mehr? Da stören auch das schlechte Wetter und der leicht einsetzende Nieselregen überhaupt nicht. Sofa kann jeder!
Nun aber weiter. Von alleine geht sich solch eine Runde nicht, auch wenn die Pause noch so schön ist. Nach der Brücke über die Hamme, kam ein tolles Waldstück mit einem Moor und es gab wieder einiges zu sehen. Hier zeigte sich mal wieder, wie abwechslungsreich und interessant dieses Stück Natur hier ist.
Jetzt ging es entlang der Semkenfahrt, vorbei am „Land of Green Naturresort“, und dann kam leider ein etwas langweiliges Stück an der Bundesstraße. Das war aber zum Glück nicht allzu lange und wir kamen wieder in die Natur.
Auf einmal sahen wir im Wald Dutzende Dinosaurier aus Holz. Diese waren gut versteckt und geschickt positioniert. Ein Künstler, der in einem Gehöft nahe des Waldes sein Atelier hat, war dafür verantwortlich. Ich kannte diese Ecke schon von einer vorherigen Wanderung, es ist aber immer wieder schön anzusehen. Überall gab es etwas zu entdecken. Eine tolle Idee.
Das Wetter wurde jetzt sehr schlecht und der angekündigte Regen setzte ein. Schnell noch ein Foto der Worpsweder Windmühle gemacht und ab zum Auto.
Nach 3 Stunden und 31 Minuten kamen wir nach 19,7 Kilometern wieder am Parkplatz Neu Helgoland an. Es war eine sehr schöne und extrem abwechslungsreiche Wanderung in der Hammeniederung. Wir kommen wieder!
Schaut euch die Bilder an und wenn ihr mögt, wandert die Tour gerne mal nach! Möchtest du nächstes Mal dabei sein? Melde dich gerne bei mir.




































































